
SPELDOK-AUSTRIA HANDBUCH ZUM ÖSTERREICHISCHEN HÖHLENVERZEICHNIS (Speldok-10)
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Abb. 22.: Die Zonen im UTM-System
Abb. 23.: Die Bezugsmeridiane
Der NORDWERT w ird w iederum vom Äquator
gezählt (ist aber nicht mit dem bisherigen
Hochw ert ident) und es w ird die Ziffer 5 (5
Millionen) zur klaren Unterscheidung mitge-
führt. Auf der neuen Karte ist der Koordinaten-
raster mit 1 mal 1 Kilometer Maschenw eite rot
aufgedruckt, im Kartenrahmen sind die frühe-
ren Bundesmeldekoordinaten blau angerissen.
Die Seehöhen beziehen sich auf den Pegel
von Amsterdam (Normalnull). Im Gegensatz
zu früher ist nun die Signatur für Höhle auf das
"Omegazeichen" umgestellt w orden.
Zusammenfassung
Aus dem gegebenen Vergleich ergibt sich,
dass die Transformation von Bundesmeldeko-
ordinaten in UTM-Koordinaten ein mathema-
tisch komplezer Prozess ist. Es müssen
Bundesmeldekoordinaten nämlich zuerst auf
das Bessel-Ellipsoid zurückgerechnet, auf das
GRS80-Ellipsoid transformiert und schließlich
ins UTM-System überführt w erden. Für diesen
Vorgang stehen allerdings Computerpro-
gramme zur Verfügung.
Für die praktische Anw endung ergibt sich
allerdings kaum ein Unterschied. Die UTM-
Koordinaten w erden ebenso mit einem Netz-
teiler oder Geodreieck aus der Karte ermittelt
w ie bisher. Beim GPS sind die entsprechen-
den Einstellungen durchzuführen. Auch die
Unterscheidung der Bundesmeldekoordinaten
zu den UTM-Koordinaten ist sichergestellt:
Bundesmeldekoordinaten:
RW sechsstellig
HW sechsstellig
UTM-Koordinaten:
E (Ostw ert) achtstellig (mit Zone)
N (Nordw ert) siebenstellig (mit 5...)
Die Unterschiede zw ischen der bisherigen
ÖK 50 und der neuen ÖK 50-UTM sind in
Tabelle 4 aufgeführt.
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