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SPELDOK-AUSTRIA HANDBUCH ZUM ÖSTERREICHISCHEN HÖHLENVERZEICHNIS (Speldok-10)
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2 Vorwort
Günter Stummer und Lukas Plan
"Die wichtigste Aufgabe der Höhlenfor-
schung ist die Zusammenstellung aller
bisherigen Ergebnisse in einem Höhlenka-
taster als Grundlage für alle weiteren
Arbeiten" (Walter Freiherr von Czoernig
1943, Autor des ersten Katasterwerkes: Die
Höhlen des Landes Salzburgs... 1926)
Diesen Worten des Grmeisters der Höhlen-
dokumentation ist nichts hinzuzufügen. Viele
spätere Autoren haben das immer w ieder mit
anderen Worten bekräftigt und heute ist es
international eine Selbstverständlichkeit – w ie
im übrigen bei allen Wissenschaften –, dass
das einmal erhobene und erarbeitete Wissen
in einer Systematik erfasst, bearbeitet und
w ieder zugänglich gemacht w ird. In Österreich
unterscheiden w ir bei der Erfassung der
Höhlen zw ei Dokumentationsebenen:
1. Den
HLENKATASTER
, der alle Infor-
mationen (Pläne, Berichte, Literatur, Fotos
u.s.w .) über eine Höhle enthält und der für
ein festgelegtes Arbeitsgebiet (siehe auch
8.2.1) vom jew eils zuständigen kataster-
führenden Verein angelegt w ird. Sow eit
Unterlagen zur Verfügung stehen, w ird ein
gesamtösterreichischer Kataster auch in
der Karst- und höhlenkundlichen Abteilung
des Naturhistorischen Museums in Wien
geführt.
2. Das
ÖSTERREICHISCHEHLEN-
VERZEICHNIS
inklusive Bayern
HV
), in
dem ausgew ählte und gemeinsam festge-
legte Informationen über jede Höhle, oft in
kodierter Form, flächendeckend erfasst
w erden.
Für diese Dokumentationsebenen ist jedoch
ein sinnvolles und praktikables Erfassungssys-
tem erforderlich. Weltw eit sind dazu verein-
facht folgende Systeme in Anw endung:
1. Gliederung nach administrativen
Grenzen (z. B: Bundesländer, Regio-
nen, Departements u.s.w .) und laufen-
de Nummerierung der Höhlen inner-
halb dieser Grenzen,
2. Naturräumliche A/jointfilesconvert/447682/bgrenzung von
Höhlengebieten, Bezeichnung dieser
Gebiete und laufende Nummerierung
der Höhlen innerhalb dieser Gebiete.
Bei diesem System sind gew isse
Räume nicht a/jointfilesconvert/447682/bgedeckt.
3. Nutzung des Blattschnittes von Kar-
tenw erken und laufende Nummerie-
rung der Höhlen innerhalb eines Blatt-
schnittes.
4. Naturräumliche, flächendeckende und
hierarchisch aufgebaute Abgrenzung
von Gebieten und laufende Nummerie-
rung der Höhlen innerhalb der festge-
legten Grenzen (Gebirgsgruppengren-
zen des ÖHV).
Alle diese Systeme haben ihre Vor- und
Nachteile. Während es vor allem bei der
administrativen und Blattschnitta/jointfilesconvert/447682/bgrenzung
früher (vor dem GPS-Zeitalter) oft schw ierig
w ar, eine Höhle im Grenzbereich eindeutig
zuzuordnen und sich administrative Grenzen
ebenso ändern können w ie etw a der Blatt-
schnitt bei der Herausgabe eines neuen
Kartenw erkes (w ie etw a derzeit in Österreich)
unterliegt auch die naturräumliche A/jointfilesconvert/447682/bgren-
zung immer w ieder gew issen Änderungen und
Korrekturen. Zw eifellos ist für Naturobjekte w ie
Höhlen ein naturräumliches Archivierungssys-
tem geeigneter, insbesondere w eil alle ande-
ren Zuordnungen in Datenbanken leicht
möglich sind. So w ürden etw a die Höhlen des
Dachsteins bei administrativer Zuordnung
sozusagen in die Bundesländer Salzburg,
Steiermark und Oberösterreich "zerrissen"
w erden.
Die Schaffung und Entw icklung dieses Kenn-
ziffernsystems, dessen historische Entwick-
lung noch behandelt w erden w ird, w ar eine
überaus w eitblickende Lösung in Österreich
und Bayern. In zahlreichen Veröffentlichungen
w urde dieses System beschrieben und 1962
w urde es zusammenfassend in Text und Karte
festgeschrieben (TRIMMEL, 1962). Weiter-
entw icklungen, Korrekturen und Verbesserun-
gen fanden zw ar laufend statt, blieben aber
immer streng auf der grundsätzlichen Basis.
Wie hervorragend dieses System zur Erfas-
sung von Naturobjekten ist, zeigt nicht nur die
Tatsache, dass es sich problemlos und höchst
effizient ins EDV-Zeitalter überführen ließ,
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